"Schülerkunst auf Biennale Niveau" - 1. Preis im Schulwettbewerb des HTK

Datum: 15.02.2016
Zeit: 14:30

Ich hätte mich daran besaufen können“, bekannte Jurymitglied Dr. Arne Winkelmann vom Frankfurter Architekturmuseum am Freitagabend vor den zahlreichen Besuchern in der Galerie Artlantis. „Das könnte auch bei der Biennale in Venedig gezeigt werden“, setzte er noch eins drauf. Gerichtet war dieses spezielle Lob an eine Videoinstallation, für die der Kunstleistungskurs Q3 der Humboldtschule einen ersten Preis bekommen hat. In eindringlichen Bildern wird das Leben zwischen Mega-Metropole und Slum gezeigt. In einem Spiel aus Schatten und realen Bildern von Großstädten, Slums und zerstörten Häusern geht es um Kritik an den bestehenden Verhältnissen. „Jeder Mensch lebt irgendwie in einer Behausung“, sagte uns dazu Humboldt-Schülerin Sophie Merl. „Wir fragen, ob es moralisch richtig ist, dass Menschen auf der Straße leben müssen oder sogar in Käfigen wie viele Arbeiter in China.“ aus: TZ, vom 15.2.2016

Teilgenommen hat der Kunstleistungskurs Q 3 von Inken Dietrich.